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Eine Plattform für die Datendebatte

Wie können personenbezogene Daten effektiv und effizient geschützt werden? Wie bleibt Innovation trotzdem möglich? Die Bundesstiftung bietet ein Forum für die notwendige Diskussion.

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Wie können personenbezogene Daten effektiv und effizient geschützt werden? Wie bleibt Innovation trotzdem möglich? Die Bundesstiftung bietet ein Forum für die notwendige Diskussion.

Inhalt

Kommunikation von Datenschutz – Recht und (gute) Praxis

Die Kommunikation im Datenschutz ist fordernd: Während Datenverarbeiter unter den Informationspflichten stöhnen, ersticken die Betroffenen und ihre Bereitschaft zur Beschäftigung mit Datenschutz häufig unter der Masse der zur Verfügung gestellten Informationen. Eine rein rechtliche Betrachtung löst das Problem nicht. Dabei gibt es durchaus Konzepte, Informationen über Datenschutz verständlich und gefällig zu kommunizieren.

Datenschutzkommunikation als Wettbewerbsvorteil und Verwaltungsservice

Datenschutzinformationen sind nicht nur Pflicht, sondern Unternehmen und Behörden können Datenschutzkommunikation auch als Wettbewerbsvorteil und Bürgerservice nutzen. Dafür muss jedoch der rein juristische Blick auf die Anforderungen des Datenschutzes geändert werden. Die bloße Einhaltung des Datenschutzrechtes sorgt nur für Rechtskonformität, wettbewerbliche Gleichheit und damit bloße Compliance.

Gelangen Sie hier zur praxisbezogenen Zusammenfassung.

Über die Erfüllung von gesetzlichen Pflichten und die Vermeidung schlechter Presse hinaus kann Datenschutzkommunikation ein Qualitätsmerkmal für ein Produkt und eine Dienstleistung und damit für den Datenverarbeiter werden. Hier kann man sich in einer zunehmend durch Datenskandale der Vergangenheit für das Thema sensibilisierten Gesellschaft als Unternehmen von der Konkurrenz abheben und als Behörde Standards setzen.

Praktische Hilfestellungen

Die hier zur freien Verfügung gestellten Dokumente schildern die einzuhaltenden rechtlichen Vorgaben und zeigen Wege zu einer gefälligen Datenschutzkommunikation. Mit einem Set von Beispielen und künftig auch Beispielstexten werden kommunikativ vorteilhafte Möglichkeiten der Datenschutzkommunikation aufgezeigt. Dieses Beispieldokument ist wegen der Entscheidung des LG Hamburg zur Haftung für Links und dem noch nicht endgültigen Rahmenvertrag zwischen Hochschulen und der VG Wort einstweilen aber noch nicht voll ausgebaut.

Die Materialien orientieren sich an der zum 25. Mai 2018 wirksam werdenden EU-Datenschutz-Grundverordnung. Das Angebot richtet sich vor allem an Datenverarbeiter, Datenschutzverantwortliche und Datenschutzausbilder. Es soll darüber hinaus aber auch mittelbar den Betroffenen und insgesamt einer Weiterentwicklung der Datenschutzkommunikation und Datenschutzkultur zugutekommen.

Darstellung und Beispiele entstanden in einem gemeinsamen Projekt des Lehrstuhls für öffentliches Recht, Medien- und Informationsrecht an der Universität Passau (Prof. Dr. Kai v. Lewinski) und der Stiftung Datenschutz. Gefördert wurde das Projekt durch die gemeinnützige „DATEV-Stiftung Zukunft“, der an dieser Stelle für die Förderung zu danken ist.

Die beiden Texte stehen unter einer freien Lizenz (CC BY 3.0 DE) (Creative Commons, Postfach 1866, Mountain View, California, 94042, USA) und können somit bei Erwähnung der Urheberschaft in der Praxis, in Schulungen oder für die Weiterbildung genutzt und nach Belieben geändert werden – ob kommerziell oder in anderer Weise. Auch das Verwenden in eigenen Schulungsunterlagen und sonstigen Dokumenten, auch im eigenen Corporate Design, ist ohne weiteres möglich. Die Veränderung (Erweiterung, Kürzung, Ergänzung, Fortschreibung usw.) ist unbegrenzt gestattet.

Kritik, Anregungen, Korrekturen und Ergänzungswünsche senden Sie bitte an lehrstuhl.lewinski@uni-passau.de.

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