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Eine Plattform für die Datendebatte

Wie können personenbezogene Daten effektiv und effizient geschützt werden? Wie bleibt Innovation trotzdem möglich? Die Bundesstiftung bietet ein Forum für die notwendige Diskussion.

Eine Plattform für die Datendebatte

Wie können personenbezogene Daten effektiv und effizient geschützt werden? Wie bleibt Innovation trotzdem möglich? Die Bundesstiftung bietet ein Forum für die notwendige Diskussion.

Inhalt

Journalistenpreis der Stiftung Datenschutz wird auf der Frankfurter Buchmesse vergeben!

Eine Welt ohne digitale Informationen ist nicht mehr denkbar. Sowohl der Umgang mit personenbezogenen Daten als auch deren Schutz gewinnen an Bedeutung. Über das Thema Datenschutz wird immer intensiver berichtet. Um einen differenzierten Austausch zu diesem komplexen Thema in der Gesellschaft zu befördern, vergibt die Stiftung Datenschutz in Kooperation mit der Deutschen Fachpresse in diesem Jahr zum zweiten Mal den "Journalistenpreis der Stiftung Datenschutz". Ziel des mit 5.000 Euro dotierten Preises ist es, eine differenzierte Darstellung in einem Themenfeld zu fördern, das allzu oft von Alarmismus geprägt ist. Journalistinnen und Journalisten können sich ab sofort mit ihren Arbeiten bewerben.

Das Recht auf Privatheit ist eine Voraussetzung für die Ausübung aller anderen Bürgerrechte. Dennoch stellen Menschen täglich Persönliches in den Sozialen Medien aus, bezahlen ohne zu zögern vermeintlich kostenlose digitale Dienste mit Daten über ihr Leben. Plattformen verarbeiten diese Daten zu immer filigraneren Profilen, damit die werbetreibende Wirtschaft immer passgenauere Werbung ausliefern kann. Auf der anderen Seite ermöglicht die Nutzung personenbezogener Daten durch Wissenschaft und Wirtschaft die Entwicklung nützlicher Anwendungen und moderner Dienstleistungen. Wie im vergangenen Jahr, wird auch in 2018 der Preis in der exklusiven Umgebung der Frankfurter Buchmesse übergeben.

Weitere Informationen zum Event sowie der Shortlist werden an dieser Stelle bekanntgegeben.

Wer bewertet?

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury, die mit hochkarätigen Fachleuten besetzt ist, im September 2018. Der Vorsitz der Jury wird bei der Zusammenkunft des Gremiums gewählt und in einem transparenten Verfahren bestimmt. In der Jurysitzung werden die von einer Vorjury geprüften Beiträge gewürdigt und ausgewählt. Mitglieder der Jury sind u.a.:

  • Christoph Bertling, Handelsblatt Fachmedien GmbH
  • Prof. Dr. Peter Bräutigam, Deutscher Anwaltverein, Beiratsvorsitzender der Stiftung Datenschutz
  • Tobias Freudenberg, Neue Juristische Wochenschrift (NJW), Verlag C.H. BECK
  • Prof. Dr. Lutz Frühbrodt, Hochschule Würzburg-Schweinfurt
  • Prof. Dr. Jürgen Kühling, Universität Regensburg
  • Martin Schallbruch, Digital Society Institute der ESMT (European School of Management and Technology, Berlin)
  • Prof. Dr. Rolf Schwartmann, GDD - Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit
  • Mirjam Stegherr, freie Journalistin
  • Dr. Uwe Vorkötter, HORIZONT, dfv Mediengruppe
  • Marion Winkenbach, Geschäftsführerin Beuth Verlag

Preisgeld

Der Journalistenpreis der Stiftung Datenschutz ist mit 5.000 EUR dotiert.

Verleihung

Der Journalistenpreis der Stiftung Datenschutz wird im 11. Oktober 2018 auf der Frankfurter Buchmesse verliehen. 

 

Adrian Lobe gewinnt den ersten Journalistenpreis der Stiftung Datenschutz

In Anerkennung der besonders ausgewogenen Darstellung von Chancen und Risiken des Umgangs mit Daten in einer digitalisierten Welt und der herausragenden journalistischen Qualität, erhält Adrian Lobe den Journalistenpreis der Stiftung Datenschutz, der in Kooperation mit der Deutschen Fachpresse erstmals vergeben wird. In seinem Essay "Wir haben sehr wohl etwas zu verbergen" schildert er auf ZEIT Online das Spannungsfeld zwischen Datenschutz und technischen Innovationen. Im Beisein der ehemaligen Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, des Stiftungsvorstands Frederick Richter sowie von Stefan Rühling, Sprecher der Deutschen Fachpresse, nahm der freie Journalist die Urkunde und das Preisgeld von 5.000 Euro beim Fachpresse-Empfang auf der Frankfurter Buchmesse entgegen.Mehr...